Radwandern entlang Donau, Elbe und Co.

Aus eigener Kraft jeden Tag eine beachtliche Strecke hinter sich bringen, Wind und Sonne auf der Haut spüren, nette Begegnungen am Wegesrand erleben und abends erschöpft, aber glücklich einkehren. Wer mit dem Rad dem Lauf von Rhein oder Donau, von Elbe oder Mosel folgt, erlebt, wie sich die Landschaft Kilometer für Kilometer verändert und hat gleichzeitig die Freiheit, jederzeit auf überraschende Begegnungen zu reagieren.

Wohl keine Art zu reisen vermittelt einem dieses besondere Gefühl von Freiheit bei gleichzeitiger Sicherheit. Denn wer mit dem Rad reist, legt jeden Meter mit eigener Muskelkraft zurück, er ist nicht gezwungen, irgendeinem Reiseplan zu folgen und ist unabhängig von Verkehrsmitteln.

Gesundbrunnen Radfahren

Radwandern ist für Menschen jeden Alters die ideale Art zu reisen. Denn egal ob alt oder jung, ob topfit oder ein wenig eingerostet – beim Radwandern bestimmt jeder selbst, wie schnell, wie viel und wohin er radelt. Entlang den Ufern von Rhein oder Donau, Elbe oder Mosel reist man ohne anstrengende Steigungen und kann dabei ganze Flussläufe von ihrem Ursprung bis zur Flussmündung an der Küste erleben. Radreisen erfreuen sich nicht nur bei Menschen, die ihren wohlverdienten Ruhestand genießen, einer großen Beliebtheit. Das gesundheitsfördernde Radwandern ist auch für jene, die zum Beispiel ihre Rente bei Berufsunfähigkeit früher antraten als ihre Altersgenossen, die ideale Art zu reisen. Auch viele, die beruflich voll eingespannt sind, entspannen mehrmals im Jahr bei einer kürzeren oder längeren Tour durch die deutschen Landschaften.

Der Donauradweg

Unzählige Fernradwanderwege verlaufen nicht nur entlang der Ufer der genannten Flüsse quer durch Deutschland. Zum Beispiel der Donau-Radweg, auf dem man dem Lauf der Donau als dem zweitlängsten europäischen Strom von der Quelle im Schwarzwald bis zur Mündung an der Küste Rumäniens ins Schwarze Meer folgen kann. Auf einer Strecke von über 2.800 Kilometern durchquert man auf diesem Radfernweg Deutschland, Österreich, die Slowakei, Ungarn, Kroatien, Serbien, Bulgarien und eben Rumänien. Wer als Radwander-Neuling jetzt vor Respekt die Luft anhält, dem sei gesagt, dass auch er sich an ein solches Abenteuer wagen kann. Denn selbst wer seine Reise recht untrainiert antritt, der gewinnt von Tag zu Tag ein wenig Kondition hinzu. Und er kann unterwegs immer einen oder zwei Ruhetage einlegen und die Reise trotzdem jederzeit per Zug fortsetzen. Am besten ist es jedoch, wenn man am Anfang eine kürzere Tour unternimmt. Schon auf einer drei- oder viertägigen Tour entlang des deutschen Donauufers wird man feststellen können, ob diese Art zu Reisen zu einem liegt.

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